Zu den größten erfolgen im Bereich der Entschlüsselung des menschlichen Gehirns trug CraikVenter im Jahre 2000 bei. Diese Entschlüsselung, so glaubten viele Wissenschaftler, führe dazu dass man nun mit dem gesamten Bauplan des Erbgutes eines Menschen die gesamte Biologie mit Fleiß daraus ableiten könne. Leider ließ sich mit diesem exorbitanten großen Datenberg nicht sonderlich viel in der Medizinischen Grundlagenforschung anfangen. Das es Erbkrankheiten gab für die nur ein einziges Gen verantwortlich ist und sich daher als monokausal erklären ließ, konnte man zwar jetzt durch die genetische Kartierung auf seltene und zuvor nicht erklärbare Krankheiten schließen, die auf eine genetische Ursache zurückzuführen sind. Da allerdings bei den meisten Erkrankungen eine große Anzahl von Genen beteiligt ist, erschließt sich deren komplexes Wechselspiel nicht so eindeutig. Wir können nicht einfach sagen dass es für das Krebs- Gen nur ein bestimmtes Gen gibt bzw. für einen Herzinfarkt auch nicht nur ein Gen zuständig ist. Komplexe Netzwerke ohne Selbstorganisation sind daher nicht möglich. Die im Erbgut erhaltenen Informationsmengen reichen bei weitem nicht aus um zum Beispiel einen vollständigen Bauplan für ein komplexes Netzwerk wie dem Gehirn zu zeichnen. Ohne diese besagte Selbstorganisation geht es eben nicht. Dies bedeutet: das Ganze ist viel mehr als die Summe seiner Teile. Dies ist einer alten Weisheit entnommen und gilt für alle Bereiche der modernen Biologie – nur so können wir das Leben erklären. Man könnte auch sagen dass der Reduktionismus der vergangenen Jahrzehnte die Biologie hier nicht mehr viel weiter bringt. Hier setzt nun der Gedanke an das es künftig in erster Linie darum gehen wird diese komplexen Wechselwirkungen unserem Verständnis näher zu bringen. Dies geht leider ein her mit einem weitgehenden Verlust der tatsächlichen Anschaulichkeit. Das einzige was der Forschung bleibt ist die Verlagerung der rechen Leistung leistungsfähiger Computer. Wir sprechen hier von einer sogenannten „trocknen Biologie“. Im Gegensatz zu den bisherigen „nassen“ Forschungen in biologischen Forschungszentren bei denen nach wie vor mit Flüssigkeiten gearbeitet wird. Die Physik arbeitet in ihrem Bereich schon lange mit den Methoden der „trocknen“ Ansicht. Diese erobern auch jetzt die Welt der Biologie. In jedem Fall handelt es sich hier um einen Paradigmenwechsel hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung. Hierzu gehören auch die Entwicklungen im Bereich der Konstruktionen von Geräten welche mit Pulsierenden elektromagnetischen Feldern(PEMF) und den sogenannten Bioresonanzgeräten arbeiten.